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Außer der Reihe

Wilhelm Bartsch
Gotische Knoten. Zornige Gedichte
mit Zeichnungen von Gerd Mackensen


Hrsg. und gestaltet von Jens-Fietje Dwars


 

144 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, durchgehend farbige Abb.
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ISBN 978-3-943768-87-9

Normalausgabe: 24,90 EUR Vorzugsausgabe: noch offen

Geplant ist ein Vorzugsausgabe in nur 30 Exemplaren mit handkolorierter Radierung von Gerd Mackensen und einem handgeschiebenen Gedicht von Wilhelm Bartsch.


VA-Bestellungen nur über den Herausgeber

Normalausgaben auch beim quartus-Verlag Bucha bei Jena, Buchhandel oder Amazon.


In seinem neuen Gedichtband wandert Wilhelm Bartsch durch Raum und Zeit. Mit dem Knotenstock von Johann Gottfried Seume teilt er kräftig aus: nach links und rechts, gegen die Ostrygods und die Fishygods, die heute Ossis und Wessis heißen, muslimische Saupreußen und männliche Genderstuten. Ein illustrer Geisterreigen steht ihm bei: von Tannhäuser und Walther von der Vogelweide über Luther, Schiller, E.T.A. Hoffmann und Heine bis zu Brecht und Joyce ... Mit zornigem Grimm und souveräner Ironie, die der Sondershäuser Maler und Grafiker Gerd Mackensen kraftvoll expressiv zur Augenlust steigert.

Ich bin so frei, da frei ich hab / den Himmel unter Gleichen.
Herr Geldsack, nimm den Bettelstab! / Wir sind ja doch die Reichen!

Wilhelm Bartsch, 1950 in Eberswalde geb., Ausbildung zum Rinderzüchter. Philosophiestudium in Leipzig, später dort auch am Literaturinstitut. War u.a. als Korrektor, Rotationsarbeiter, Zirkelleiter, Dramaturg, Heimerzieher, Postfacharbeiter und Nachtwächter tätig. Seit 1983 freier Schriftsteller in Halle/Saale.
Jüngste Bücher: Meckels Messerzüge. Roman, 2011;
Die alte Marke Wanderer. Gedichte, Edition Ornament 2012;
Das bisschen Zeug zur Ewigkeit. Roman, 2013;
Amerikatz. Roman, 2015



Zeichnungen von Gerd Mackensen


Gerd Mackensen, 1949 in Nordhausen geb., studierte von 1970 bis 1975 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, seitdem freischaffend; lebt und arbeitet seit 2008 in der Alten Schule von Sondershausen. Seine Bilder, die sich in zahlreichen Sammlungen des In- und Auslandes finden, zeugen mit hintergründigem Witz und überschäumend vitalen Farbakkorden von ungezähmter Fabulier- und Lebenslust.



Pressestimmen

„Das ist nicht weniger als der Gedichtband zur Stunde. ..., zur alteingeübten deutschen Seelenlage: Folgsamkeit nach oben und Abschottung nach unten. (...) Klug, schlank, rasant: Fast 100 Gedichte präsentiert der grafisch von Gerd Mackensen gestaltete Band, der Bartsch auf der Höhe seiner zeitdiagnostischen Könnens zeigt – in einer Liga mit Zeitdichtern wie Volker Braun und Peter Hacks. Die Gegenwart wird präzise auf den Schmerzpunkt gebracht, dass es nur so summt, aber niemals jammert. Lyrik auf Rezept: Man geht bester Dinge aus der Leviten-Lese heraus.“
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung







 
Herstellung: poliTEXTbüro Update: 04.04.2018